Akko
in Akko habe ich mich nur in der altstadt aufgehalten. akko ist eine stadt mit einer sehr bewegten geschichte, sehr umkämpft und immer wieder neu erobert, von den ottomanen, den mameluken, den kreuzfahrern, den briten...
heute ist die altstadt vo Akko fest in arabischer hand, die jüdische bevölkerung wohnt größtenteils in der neuen stadt.
mir hat es unheimlich gut gefallen, es ist, als würde man in einen mittelalterlichen traum aus 1001 nacht eintauchen. die schmalen gässchen, bögen, tunnel, dicke mauern, eine unglaublich breite, an manchen stellen doppelte stadtmauer, die zitadelle mit den unterirdischen riesigen hallen der kreuzritter, dem tunnel der templer, dem alten gefängnis, den großen und kleinen karawansereien, den moscheen, dem hamam... herrlich! ich bin ein paar stunden einfach herumgestreift, war früh aufgestanden, da schlief die stadt noch. als um halb neun die zitadelle geöffnet hat, hab ich mir ein kombiticket gekauft und bin alle wichtigen sehenswürdigkeiten abgelaufen. gut, dass ich so früh dran war, es waren kaum touristen unterwegs. dafür lief ich mitten durch den alltag der bevölkerung, kinder auf dem weg zur schule, männer auf dem weg zur moschee, verschleierte frauen mit einfkaufstüten oder kinderwägen. die händler, die ihre kleinen läden im souk öffneten. streunende katzen an jeder ecke, straßenkehrer (scheinbar zu wenige, in jeder ecke liegt dort müll herum, leider, das trübt das bild etwas...). es ist so schwer den eindruck über worte zu vermitteln, den zauber, die jahrhunderte an geschichte, die diese massigen mauern förmlich auszuatmen scheinen...
mit dem zug bin ich dann am nachmittag nach rehovot zurückgefahren. bei der sicherheitskontrolle am bahnhof (mit röntgenapparat, wie am flughafen und bewaffneten sicherheitsleuten (die mir mittlerweile allerdings harmlos vorkommen, nach all den jungen soldaten, die hier alle paar meter mit riesen maschinengewehren an einem vorbeilaufen...)) ist mir dann mein taschenmesser abgenommen worden, war wohl etwas größer als es hätte sein dürfen. weil ich anscheinend auch verdächtig aussehe, haben sie auch noch meine personalien aufgeschrieben. ;) alltag in israel.
morgen dann ein höhepunkt meiner reise, auf den ich mich schon die ganze zeit besonders freue: jerusalem, bis mittwoch.
heute ist die altstadt vo Akko fest in arabischer hand, die jüdische bevölkerung wohnt größtenteils in der neuen stadt.
mir hat es unheimlich gut gefallen, es ist, als würde man in einen mittelalterlichen traum aus 1001 nacht eintauchen. die schmalen gässchen, bögen, tunnel, dicke mauern, eine unglaublich breite, an manchen stellen doppelte stadtmauer, die zitadelle mit den unterirdischen riesigen hallen der kreuzritter, dem tunnel der templer, dem alten gefängnis, den großen und kleinen karawansereien, den moscheen, dem hamam... herrlich! ich bin ein paar stunden einfach herumgestreift, war früh aufgestanden, da schlief die stadt noch. als um halb neun die zitadelle geöffnet hat, hab ich mir ein kombiticket gekauft und bin alle wichtigen sehenswürdigkeiten abgelaufen. gut, dass ich so früh dran war, es waren kaum touristen unterwegs. dafür lief ich mitten durch den alltag der bevölkerung, kinder auf dem weg zur schule, männer auf dem weg zur moschee, verschleierte frauen mit einfkaufstüten oder kinderwägen. die händler, die ihre kleinen läden im souk öffneten. streunende katzen an jeder ecke, straßenkehrer (scheinbar zu wenige, in jeder ecke liegt dort müll herum, leider, das trübt das bild etwas...). es ist so schwer den eindruck über worte zu vermitteln, den zauber, die jahrhunderte an geschichte, die diese massigen mauern förmlich auszuatmen scheinen...
mit dem zug bin ich dann am nachmittag nach rehovot zurückgefahren. bei der sicherheitskontrolle am bahnhof (mit röntgenapparat, wie am flughafen und bewaffneten sicherheitsleuten (die mir mittlerweile allerdings harmlos vorkommen, nach all den jungen soldaten, die hier alle paar meter mit riesen maschinengewehren an einem vorbeilaufen...)) ist mir dann mein taschenmesser abgenommen worden, war wohl etwas größer als es hätte sein dürfen. weil ich anscheinend auch verdächtig aussehe, haben sie auch noch meine personalien aufgeschrieben. ;) alltag in israel.
morgen dann ein höhepunkt meiner reise, auf den ich mich schon die ganze zeit besonders freue: jerusalem, bis mittwoch.
PhOeNiXe - 2. Mrz, 23:59














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